Unsere Veranstaltun
g am 26. Oktober im Rüdesheim war gut besucht. Zur Begrüßung fand Bürgermeister Volker Mosler einfühlsame Worte. Vielen Dank dafür.
Angesichts der Tatsache, dass viele Betroffene sich eine leicht zugängliche Diagnose wünschen, gelang es Thomas Helmenstein, Neuropsychologe am Otto-Fricke-Krankenhaus in Bad Schwalbach, aufzuzeigen, dass das leider nicht so einfach möglich ist. Sorgsam müssen die verschiedensten “Indizien” gesammelt werde. Zunächst gehe es außerdem darum, andere, womöglich behandelbare, Ursachen zu finden. Es gibt kein Kriterium, dass uns “100-prozentig” sagt, dass eine Demenz vorliegt, so Helmenstein.
Beispielhaft beschrieb er im Verlauf seines Vortrags einige der üblichen Testverfahren.
Aufgrund der neuesten Schätzungen nach Dr. Horst Bickel (TU München) sei anzunehmen, dass in Rüdesheim ca. 900 Menschen mit Demenz leben, kreisweit ca. 3730. Zur Beruhigung stellte er aber auch fest, “nicht jeder wird dement, nur weil er sehr alt geworden” ist.
Vielen Dank unseren Gästen. Sie haben unserem Angebot Vertrauen geschenkt und sind gekommen. Wir werden im nächsten Jahr weitere Vorträge anbieten. So wird immer wieder die Frage gestellt, was der Unterschied
zwischen Demenz und Alzheimer ist? (Diese Frage ist im Übrigen irreführend. Alzheimer ist nämlich eine Form von Demenz, eine Alzheimer-Demenz.). Kann man vorbeugen? Welche therapeutischen Möglichkeiten gibt es? …
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Rüdesheim.
Herzliche Grüße
Beate Heiler-Thomas. 1. Vorsitzende