eits zum dritten Mal hat die Alzheimer Gesellschaft Rheingau-Taunus im Rahmen ihrer Netzwerkarbeit am 09. Dezember das Seminar “Wertschätzende Kommunikation – Gespräche bewusst und positiv gestalten” mit Kathleen Fritz veranstaltet. Die Rückmeldungen waren rundweg positiv. Lebhaft, erfrischend und (selbstverständlich) wertschätzend, der Perspektivwechsel hilfreich gewesen. Das Seminar mit der wunderbaren Gruppe kurzweilig. Es hat sich gelohnt, dabei zu sein, so die Rückmeldungen.
Nicht der Umgang mit demenziell Erkrankten stand im Vordergrund, sondern – ganz grundsätzlich – der Umgang mit sich selbst und anderen. Darauf aufbauend fällt die Kommunikation mit Menschen mit Demenz leichter. Sei es verbal, non-verbal mittels Körpersprache oder besseren Einfühlungsvermögen. Für 2025 ist bereits ein weiteres Seminar in Planung.
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]]>Wann? Montag, 09. Dezember 2024 von 09.30 – 16.30 Uhr
Wo? 65307 Bad Schwalbach, Martha-von Opel-Weg 31, Raum E03
Wer? Für Angehörige, professionell Tätige, qualifizierte Ehrenamtliche, die Menschen mit Demenz auf ihrem Lebensweg begleiten.
Referentin: Kathleen Fritz, Dipl. Sozialpädagogin (FH), Coach (FH), Trainerin Gewaltfreie Kommunikation nach Dr. Marshal Rosenberg, zertifizierte Grundausbildung in Themenzentrierter Interaktion nach Ruth Cohn, Fortbildung in Systemischer Beratung
Veranstalter: Alzheimer Gesellschaft Rheingau-Taunus e.V. Hilfe zur Selbsthilfe Demenz
Teilnehmerbeitrag: 40 € inklusive Snacks und Getränke
Teilnehmerzahl: Maximal 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Anmeldeschluss: 27. November 2024
Teilnahmebedingungen: Die Veranstaltung ist nur für die genannte Zielgruppe gedacht. Pro Institution oder Familie kann jeweils nur eine Person angemeldet werden.
Der Teilnehmerbeitrag ist bis spätestens 29. November auf das Konto der Alzheimer Gesellschaft Rheingau-Taunus zu überweisen. Eine verbindliche Anmeldung liegt erst dann vor, wenn die Anmeldung schriftlich bestätigt wurde und der Teilnahmerbeitrag eingegangen ist. Bei Absagen kann der Teilnehmerbeitrag leider nicht erstattet werden. Bis zum 06. Dezember kann eine Ersatzperson benannt werden.
Mit der schriftlichen Anmeldung werden die Teilnahmebedingungen und die Erfassung der personenbezogenen Daten zwecks Durchführung des Seminars akzeptiert. Es wird eine Teilnahmebescheinigung ausgestellt.
“Wir können am besten für uns selbst und unsere dementiell Erkrankten […] sorgen, wenn wir die Menschlichkeit wahrnehmen, die in uns allen anwesend ist – und schon immer anwesend war”. Cameron J. Camp (2015): Tatort Demenz – Menschen mit Demenz verstehen. Praxishandbuch für Demenz-Detektive. Horgrefe Verlag Bern
In der Betreuung von Menschen mit Demenz werden vielfach die eigenen Bedürfnisse oft hinten an gestellt. Das geschieht eher unbewusst. Bedürfnisse haben aber die “unangenehme” Eigenschaft, dass sie sich nicht gerne verdrängen lassen und das äußern sie in Unwohlsein bis hin zu Aggression.
Wenn wir helfen wollen, müssen wir daher zuallererst mit unseren eigenen Bedürfnissen in Kontakt sein.
Die Gewaltfreie Kommunikation (GfK) – oder Wertschätzende Kommunikation – nach Dr. Marshal Rosenberg bietet die Möglichkeit neue Wege in der Kommunikation zu gehen, die für alle Beteiligten positiv und wertschätzend sind. Sie berücksichtigt die Gefühle und Bedürfnisse aller Beteiligten.
Inhalte des Seminars
Anhand von Praxisbeispielen Kommunikationssituationen beleuchten und neue Wege finden:
– Wie kann ich lernen, meine Gefühle und Bedürfnisse besser wahrzunehmen?
– Wie kann ich meine Interessen und Bedürfnisse so formulieren, dass andere dies nicht als Kritik verstehen?
– Wie kann ich lernen, hinter Kritik und Vorwürfen meines Gegenübers seine Gefühle und Bedürfnisse zu hören und somit emphatischer sein?
– Wie kann ich hinter “destruktiven” Worten und Verhalten, die konstruktiven Wünsche und Bedürfnisse hören und darauf eingehen?
Ziel
Dieses Seminar ist keine Schulung zum Umgang mit Menschen mit Demenz, sondern ganz grundlegend, zum Umgang mit sich selbst und anderen. Infolgedessen soll auch der Umgang mit Menschen Demenz noch sensibler werden.
Methoden
Die GfK in Theorie und Praxis kennen lernen, theoretische Inputs, Einzelarabeit, Gruppenarbeit, Rollenspiel, kreative Methoden, Selbsterfahrung
Anmeldung
Per Email an Alzheimer Gesellschaft Rheingau-Taunus.
Bankverbindung
IBAN DE71 5109 1500 0000 1004 20 Rheingauer Volksbank
Stichwort: Netzwerkseminar 09.12.2024
Rückfragen
Telefon 06124/7254027
Bad Schwalbach, 05. November 2024
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Bad Schwalbach: Dieses Angebot ruht im Moment. Bitte nutzen Sie unser persönliches, ebenso kostenlos Beratungsangebot!
Eltville am Rhein: Dienstag, 12.11. 2024, 18 – 19.30 Uhr, Mehrgenerationenhaus MÜZE, Gutenbergstr. 38
Idstein: Montag, 18.11.2024, 18 – 19.30 Uhr, Haus der älteren Mitbürger, Schulgasse 7
Oestrich-Winkel: Montag, 25.11.2024, 17.30 – 19 Uhr, Mehrgenerationenhaus, Bachweg 37 b
Die Teilnahme ist kostenlos. Sie müssen kein Mitglied im Verein sein. Sie müssen sich nicht anmelden und können und Sie können so oft kommen wie Sie möchten. Welche Ursache die demenzielle Erkrankung hat, ist ohne Belang. Es muss sich nicht um eine Alzheimer-Demenz handeln. Es gibt viele Ursachen für eine Demenz. Die Sorgen und Fragen sind alle ähnlich.
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass aus konzeptionellen Gründen Ihre an Demenz erkrankten Angehörigen nicht teilnehmen können.
Sollen Sie ein persönliches Gespräch wünschen, rufen Sie uns einfach an. Kontakt.
Wir freuen uns auf Sie.
Ihre Alzheimer Gesellschaft Rheingau-Taunus e.V.
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ie beiden ersten Vorsitzenden, Beate Heiler-Thomas und Petra Nägler-Daniel waren am Wochenende zu Besuch auf dem 12. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft in Fürth.
Bei der großen Auswahl an wertvollen Beiträgen fiel es den beiden schwer, sich zu entscheiden. Jeder Themenschwerkpunkt, jeder Vortrag war es wert, teilzunehmen. In den Pausen gab es Zeit für Begegnungen und Gespräche. Dazu eine schmackhafte Bewirtung und den regelmäßig stattfindenden Flashmop in der Innenstadt, der ein öffentliches, freudvolles Bekenntnis mit Tanz und Spaß für ein eigentlich schweres Thema ist: Demenz. Kein Widerspruch, sondern eine Botschaft. Demenz schließt Lebensfreude nicht aus. Nicht bei Helfenden, nicht bei Erkrankten.
Nun braucht es Zeit, in Ruhe zurückzuschauen, das Programm noch einmal in die Hand zu nehmen und zu überlegen, welches Thema im Nachgang noch einmal näher beleuchtet werden soll.
Dank gilt der Deutschen Alzheimer Gesellschaft für die gute Organisation, die angenehme Atmosphäre und die ermutigende Haltung, die allen Aktiven anzumerken war.
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as Team vom Vorstand der Alzheimer Gesellschaft Rheingau-Taunus hatte viel Freude an der Veranstaltung. Alles nette und sehr interessierte Gäste.
Bad Schwalbach, 23. September 2024
]]>Wenn Sie das interessiert, lesen Sie bitte hier weiter. Wir danken für Interesse.
20.09.2024
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Die Modifikation der derzeit wissenschaftlich belegten 14 Risikofaktoren könnte fast die Hälfte der Demenzfälle verhindern oder ins höhere Alter hinausschieben, so THE LANCET in einem kürzlich erschienen Artikel. Dabei umfasse Prävention sowohl politische Veränderungen als auch individuell zugeschnittene Interventionen. 45 %, also fast die Hälfte der Risiken, die eine Demenz entstehen lassen können, sind beeinflussbar!
Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft schreibt in ihrer Pressemitteilung weiter:
Die Lebenserwartung in Deutschland steigt erfreulicherweise immer weiter an. Infolge dieser demografischen Veränderungen kommt es aber auch zu weitaus mehr Neuerkrankungen als zu Sterbefällen unter den bereits an einer Demenz Erkrankten. Aus diesem Grund nimmt die Zahl der Demenzerkrankten auch in den kommenden Jahrzehnten kontinuierlich zu. Je nachdem, wie sich die Altersstruktur der Bevölkerung insgesamt entwickelt, wird sich die Zahl der Menschen mit Demenz über 65 Jahren bis zum Jahr 2050 auf 2,3 bis 2,7 Millionen erhöhen.
Alle zwei Jahre aktualisiert die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) ihr Informationsblatt zur Häufigkeit von Demenzerkrankungen in Deutschland. Prof. Dr. René Thyrian und Dr. Iris Blotenberg vom Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) haben dafür auf der Basis aktueller Bevölkerungsdaten die wichtigsten Zahlen zu Demenzerkrankungen berechnet. Das Informationsblatt steht auf der Internetseite der DAlzG zum kostenlosen Download zur Verfügung.
Demenz betrifft auch viele Menschen unter 65 Jahren
Nach wie vor gelten Demenzerkrankungen als ein Problem des höheren Lebensalters. Tatsächlich steigt das Risiko für eine Demenz ab dem 80. Lebensjahr deutlich an. Doch sind fast 6 Prozent der Betroffenen in Deutschland – rund 106.000 Menschen – jünger als 65 Jahre. Diese Gruppe wird erst seit wenigen Jahren zunehmend wahrgenommen und es fehlt vielfach noch an geeigneten Unterstützungsangeboten für sie und ihre Familien.
Große Unterschiede zwischen den Bundesländern
Der Anteil von Menschen mit Demenz an der Bevölkerung unterscheidet sich zwischen den Bundesländern deutlich. Dies liegt an den Unterschieden in der Altersstruktur der Länder. Während in Hamburg und Berlin, die bundesweit den niedrigsten Altersdurchschnitt haben, weniger als 1,8 Prozent der Bevölkerung eine Demenz haben, ist der Anteil in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen prozentual mit mehr als 2,4 Prozent am höchsten.
Zahl der Betroffenen wird weiter zunehmen
„Wie stark der Anteil an Menschen mit Demenz in den nächsten Jahrzehnten ansteigt, hängt ganz wesentlich davon ab, wie sich der Altersdurchschnitt der Bevölkerung und der Umgang mit Risikofaktoren entwickelt“, so Prof. Thyrian, der auch Vorstandsmitglied der DAlzG ist. „Wenn die Lebenserwartung in Deutschland nur moderat wächst, wir höhere Zuwanderungsraten haben und die Geburtenrate deutlich ansteigt, und wir dadurch im Jahr 2050 eine relativ junge Bevölkerung haben, würde die Zahl der Demenzerkrankten bis dahin auf rund 2,3 Millionen ansteigen. Wenn die Geburtenrate aber auf dem heutigen Stand bleibt, die Lebenserwartung stärker steigt und weniger Menschen nach Deutschland zuwandern, läge die Zahl der Betroffenen 2050 bei rund 2,7 Millionen.“ Derzeit sind 14 beeinflussbare Risikofaktoren für Demenzerkrankungen bekannt. Wie stark sich bessere Prävention in diesem Bereich auswirkt, lasse sich aber schwer vorhersagen.
Dazu Monika Kaus, 1. Vorsitzende der DAlzG: „Egal von welchem Szenario wir ausgehen: Wir wissen, dass auch in den nächsten Jahrzehnten immer mehr Menschen von einer Demenz betroffen sein werden. Einen großen Teil der Betreuung und Pflege übernehmen die Angehörigen. Doch auch sie brauchen Unterstützung bei dieser Aufgabe. Schon heute gelangt unser Pflegesystem an seine Grenzen. Es wird dringend Zeit für grundlegende Reformen!”
Bad Schwalbach, 19.09.2024
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Vortrag hat mir Angst genommen und Sicherheit gegeben
Für Mittwoch, 07. August hatte die Alzheimer Gesellschaft Rheingau-Taunus zu ihrem 2. Treffen mit der Überschrift „Netzwerk Demenz Rheingau-Taunus“ eingeladen. Thema dieses Mal: Was tun, wenn das Geld nicht reicht? Leistungen der „Hilfe zur Pflege“. Versierte Referentin hierzu, Anne Göbel, Mitarbeiterin im Kompetenzzentrum Pflege Rheingau-Taunus.
Wenn das Geld für die Pflege nicht reicht. Ein Thema, das viele Menschen beschäftigt, die zuhause pflegen und nicht wissen, ob sie das auf Dauer schaffen und sie darüber hinaus finanzielle Sorgen plagen. Vor allem dann, wenn die Entscheidung ansteht, dass der oder die Pflegebedürftige in ein Pflegeheim umziehen soll, steht oft die Frage im Raum: Wer soll das bezahlen?
Petra Nägler-Daniel, 2. Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft freute sich, 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Tannenwaldzentrum, Kompetenzzentrum Pflege Rheingau-Taunus begrüßen zu können. Die Hälfte online, denn die Veranstaltung wurde hybrid angeboten.
Was tun, wenn das Geld zur Pflege nicht reicht? Was ist die Hilfe zur Pflege? Wer hat einen Anspruch auf Unterstützung? Wo stelle ich einen Antrag? Und wie läuft das Verfahren ab?
Detailliert und aufschlussreich vermittelte Anne Göbel, die als Mitarbeiterin im Bereich Hilfe zur Pflege bei der Kreisverwaltung Rheingau-Taunus im Fachdienst Soziales für die Bedarfsermittlung zuständig ist, die wichtigsten Aspekte. Anhand von Fallbeispielen vermittelte sie sehr eindrücklich das komplexe Verfahren.
Sowohl online wie auch vor Ort tauschte man sich im Anschluss an den Vortrag sehr intensiv über die Thematik aus. Offene Fragen wurden beantwortet.
Eine wichtige Erkenntnis war: Nicht nur die Pflege im Heim kann bezuschusst werden, sondern auch die ambulante Pflege. Grundsätzlich bedarf das Antragsverfahren einer umfangreichen Bearbeitung, von der Sachbearbeitung, über die Bedarfsermittlung bis hin zur Entscheidung. Viele Unterlagen müssen dabei vom Antragsteller vorgelegt und von der Sachbearbeiterin geprüft werden.
Eine Teilnehmerin sagte am Ende der Veranstaltung: Gut, dass ich hier war. Was ich jetzt weiß, nimmt mir die Angst und gibt mir Sicherheit, falls ich eine solche Situation kommen sollte.
Das dritte und letzte Netzwerktreffen in diesem Jahr findet am
Montag, 09. Dezember statt. Auf dem Programm steht ein Tagesseminar über „Wertschätzende Kommunikation“ mit Kathleen Fritz. Die Ausschreibung erfolgt im Herbst.
15. August 2024
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Alzheimer Medikament Leqembi nicht zugelassen: Deutsche Alzheimer Gesellschaft zur Entscheidung der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA)
Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat am 26. Juli 2024 bekannt gegeben, das Medikament Leqembi, das den Wirkstoff Lecanemab enthält, nicht zuzulassen. Das Medikament wurde zur Behandlung von Erwachsenen mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen (Gedächtnis- und Denkstörungen) aufgrund der Alzheimer-Krankheit und der Alzheimer-Krankheit im Frühstadium entwickelt.
Während Leqembi von den Zulassungsbehörden in China, Hongkong, Israel, Japan, Südkorea und den USA zugelassen wurde, ist diese Behandlungsoption für europäischen Patientinnen und Patienten aktuell nicht verfügbar.
Viele Menschen mit einer Alzheimer-Erkrankung und ihre Angehörigen haben in Deutschland große Hoffnungen und Erwartungen in die Möglichkeit einer neuen Behandlung gesetzt. Für sie bedeutet es eine Enttäuschung, dass die bisher vorliegenden wissenschaftlichen Nachweise der EMA nicht ausreichen, um die Zulassung von Leqembi auch in Europa zu unterstützen.
„Wir bedauern, dass für Menschen mit Demenz in absehbarer Zeit kein neues Medikament zur Verfügung steht“, sagt Monika Kaus, 1. Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG). „Die EMA hat in ihrer Entscheidung Nutzen und Risiken sorgsam miteinander abgewogen und letztendlich verantwortlich im Sinne der Patientinnen und Patienten entschieden. Zwar zeigen die Studien eine geringe Verzögerung des kognitiven Abbaus durch Leqembi, gleichzeitig besteht das Risiko zum Teil schwerwiegender Nebenwirkungen wie Schwellungen und mögliche Blutungen des Gehirns. Es ist zu begrüßen, dass die Behörde der Sicherheit der Patientinnen und Patienten bei der Zulassung von Medikamenten ein starkes Gewicht gibt“, so Monika Kaus weiter.
„Die Nationale Demenzstrategie (NDS) benennt diverse Maßnahmen die Diagnostik, Therapie und Versorgung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen in allen Phasen der Erkrankung betreffend. Deren konsequente und verstärkte Umsetzung ist nun das Gebot der Stunde,” fordert Kaus. Die Alzheimer-Gesellschaften in Deutschland setzen sich seit über 30 Jahren für einen ganzheitlichen Ansatz ein, der neben neuen medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten die Bedeutung von Beratung, Begleitung und Selbsthilfe, nicht-medikamentösen Therapien sowie angemessener Pflege von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen während des gesamten Krankheitsprozesses einbezieht. „Um dem gerecht zu werden, sind der Ausbau von psychosozialen Beratungs- und Entlastungsangeboten sowie die stärkere Förderung der Selbsthilfe unumgänglich“, verdeutlicht Monika Kaus.